Burnoutphasen
Burnoutphasen
1. Phase Burnout: Idealistische Begeisterung, hohes Angagement
Idealismus sowie hohe Erwartungen an sich selbst und/oder Kollegen. Der Betroffene erwartet zu viel von sich und/oder anderen. Während dieser anfänglichen Begeisterung spielt der Beruf ,oder auch manchmal private Ziele – Hobbys, Sport, die Hauptrolle im Leben.
Hier gibt es schon manchmal erste Symptome, wie Schlafstörungen, Schmerzen, Infekte oder ähnliches. Trotzdem wird der Organismus kaum geschont.
2. Phase Burnout: Stillstand
In der zweiten Phase kommt es zu einem schleichendem Nachlassen der Leistungsfähigkeiten (Stagnation), meist wird noch immer die Arbeit oder Tätigkeiten erledigt, jedoch nicht mehr mit der anfänglichen Begeisterung und idealistischen Sichtweise
3. Phase Burnout: Frustration
Laut Edelwich und Brodsky folgt dieser Stagnation der zweiten Phase der Burnout-Entstehung, eine Art Frustration, die auch die dritte Phase darstellen kann. Das Wort Frustration stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie vergeblich. Eine Frustration ist ein Wunschversagen. Frustration entsteht durch Ohnmacht.Dem Burnoutbetroffenen, stellt sich oft die Frage nach dem Wert seiner Arbeit und Tätigkeiten. Schwierigkeiten in der Arbeit, stellen sich nun nicht nur als unbefriedigend dar, sondern erscheinen als Bedrohung für den kompletten Sinn der Betätigung. In dieser Phase können nach Meinung der Autoren emotionelle, physische und disziplinäre Probleme auftreten.
4. Phase Burnout: Apathie
Apathie stellt einen weiteren Regulierungsversuch des Körpers dar. Apathie bedeutet Teilnahmslosigkeit,oft nochmals verstärkter Rückzug. Apathische Menschen wollen sich immer mehr schützen, gegenüber allen belastenden Reizen. Wird der Betroffene in der Arbeit oder bei seiner Tätigkeit, unablässig oder sehr häufig frustriert, ohne eine Möglichkeit zu haben die Stelle zu wechseln, die Arbeit sich sozusagen als überlebensnotwendig darstellt, tritt dieser Abwehrmechanismus in Erscheinung. Apathie bedeutet nur noch Dienst nach Vorschrift zu leisten und den möglichst geringsten zeitlichen Aufwand zu investieren. Wobei in anderen Burnoutbeschreibungen diese Phase, oft auch mit schwersten Erschöpfungszuständen beschrieben wird, keine Arbeitstätigkeit mehr möglich, lange Phasen einer Krankschreibung, vorzeitiges Ausscheiden aus dem Berufsleben und chronifizierte, psychische, wie körperliche Beschwerden.
5. Phase: Erholung, Therapie des Burnout
Als fünfte Phase kann man die Phase der Gesundung sehen. Gemeint wird damit alles, was man Positives (Therapie, Stressmanagement, usw...) unternehmen kann. Die fünfte Phase ist die Burnout-Regulierung oder Burnout-Therapie.
Meiner Meinung nach, ist es wichtig, bei allen Stressphasen die der Betroffene bemerkt, sich baldmöglichst um die eigenen Bedürfnisse zu kümmern und sich verschiedenen methoden und auch neue Sicht/Denkweisen aneignet.
Ich mache immer wieder die Erfahrung, das es sehr effektiv ist, auf mehrere, unterschiedliche Stressmanagement Werkzeuge, zurückgreifen zu können.
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